Rauchen und Training

Rauchen und Training 1

Für viele Menschen ist das Rauchen ein purer Genuss. Zigaretten oder auch Zigarren als Genussmittel, um abschalten und entspannen zu können. Rund 50% der Bevölkerung raucht. Die Annahme, dass hierunter keine oder kaum Sportler sind, ist ein Gerücht. Doch Sport und Rauchen, passt das zusammen? Nein, denn eigentlich gibt es keine Argumente, die für das Rauchen sprechen, weder für Menschen, die ihren Sport lieben und gerne Sport betreiben, noch für Nichtsportler. Zigaretten und Zigarren sind weniger ein Genussmittel, als vielmehr pures Gift für den menschlichen Körper. Immer mehr medizinische Studien bestätigen diese Aussage.

Sport und Rauchen – die Wechselwirkungen

Ob sich das Zigaretten- oder Zigarrenrauchen negativ auf Kraft und Koordination ausüben, kann pauschal nicht beantwortet werden. Hier reagiert jeder Körper anders. Sicher ist aber, dass sich Zigaretten und Zigarren negativ auf die Ausdauer von Sportlern auswirken. So ergab eine Studie, bei der gesunde Probanden 10 Zigaretten geraucht haben und anschließend ein Belastungs-EKG machen mussten, dass sich die Belastungs- und Leistungsfähigkeit gegenüber vorher um 16% verringert hatte. Fest steht also, dass sich das Rauchen negativ auf die Ausdauer auswirkt. Dies erklärt dann auch den Sachverhalt, dass die meisten rauchenden Sportler Kraftsportler und nicht etwa Ausdauersportler sind. Sport ist gesund, kann jedoch durch regelmäßiges Rauchen zur Qual werden.

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Die unterschiedlichen Gifte des Rauchens

Es stellt sich die Frage, warum das Rauchen gefährlich und ungesund ist. Hier gibt es drei Stoffe zu nennen, die dem menschlichen Körper enormen Schaden zufügen:

  • Nikotin
  • Kohlenmonoxid (CO)
  • Teer

Aber was genau richten diese Gifte in unserem Körper an?

Nikotin führt zu Verkalkungen und Verengungen der Herzkranzgefäße. Die Folgen sind dann nicht selten schlimme Herzerkrankungen wie z. B. Angina Pectoris oder eben auch Herzinfarkte. Über die Schleimhäute gelangt das Nikotin ins Blut. Puls und Blutdruck steigen an. Dadurch, dass Puls und Blutdruck durch das Rauchen ansteigen, braucht der Herzmuskel auch 10-15% mehr Sauerstoff. Erschwerend kommt dann noch hinzu, das die durch das Nikotin verengten Gefäße weniger Sauerstoff durchkommen lassen. Nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag kann dies zu einem wahren Problem werden. Sowohl beim Sport als auch bei sonstigen täglichen Anstrengungen benötigt der menschliche Körper Energie und Sauerstoff. Durch das Rauchen stehen aber eben diese dem Körper in wesentlich geringerer Menge zur Verfügung. Kohlenmonoxid bindet sich an das sauerstoffbindende Hämoglobin im Blut. Dadurch kann dieses dann weniger Sauerstoff transportieren. Die Folge kann dann sein, dass Deine Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden können. Teer, der durch das Rauchen in den menschlichen Körper gelangt, ist in erster Linie verantwortlich für viele Krebserkrankungen. So waren 9 von 10 Lungenkrebspatienten langjährige Raucher.

Passives Rauchen

Auch Passivrauchen ist ungesund. Wenn Du rauchst, inhalieren die Menschen in Deiner unmittelbaren Umgebung immer noch bis zu 25% des giftigen Rauches.

Gesundheitsrisiko

Zwar bleibt das Nikotin an sich nur ein paar Stunden im Körper, das CO einige Tage, dennoch sind die Folgen meist enorm. Reizungen und Folgeerkrankungen halten Monate oder gar Jahre an und können im schlimmsten Fall auch tödlich enden. Eine Studie hat ergeben, dass rund 1/3 der Kosten unseres Gesundheitssystems auf das Rauchen zurückzuführen sind.

Durchschnittlich liegen die Lebenserwartungen für Raucher um 7,5 Jahre tiefer.

Sport hilft gegen Entzugserscheinungen

Sport kann das Verlangen nach Nikotin einer Studie zufolge (siehe unten) senken. Entscheidend dabei sei nicht die Intensität, alleine die sportliche Betätigung an sich scheint die Entzugssymptome zu senken und das bis zu einer Stunde nach dem Sport.

Quelle: Taylor AH, Ussher MH, Faulkner G. The acute effects of exercise on cigarette cravings, withdrawal symptoms, affect and smoking behaviour: a systematic review. Addiction 2007; 102(4):534-543.

Fazit

Nichtraucher leben gesünder und länger, sind fitter und leistungsfähiger, sowohl beim Sport als auch in allen sonstigen Lebenssituationen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Auch hier ist schlussendlich die Häufigkeit und Dauer entscheidend für die jeweiligen Auswirkungen. Es soll hier niemand belehrt werden, die meisten sind sich den "Gefahren" heutzutage bewusst.

Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Findest du das alles Quatsch oder kannst du bestätigen, dass rauchen z. B. deine Leistung im Sport mindert?

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