Ein paar Tipps zur Ernährung rund um die Feiertage

Ein paar Tipps zur Ernährung rund um die Feiertage 1

Feiertage sind schon toll! Ein paar Tage Zeit für Familie und Freunde. Alle werkeln und kochen, backen und dekorieren. Selten sind die Verlockungen in der eigenen Küche und bei Einladungen so groß, wie an den Festtagen. Die guten Vorsätze für danach haben meist die Halbwertzeit einer Schokoladentorte. Das Hüftgold hat dafür deutlich mehr Kondition und setzt sich hartnäckig an. Damit die Feiertage trotzdem ein Genuss ohne Reue sein können, sind hier ein paar nützliche Tipps.

1. Frühsport
Klingt antiquiert? Macht aber nichts! Am besten ist es, mit Sport in den Tag zu starten. Das bringt den Kreislauf und den Stoffwechsel in Schwung. Weil es im Laufe des Tages immer so viele Dinge gibt, die notwendigerweise, zwingend und dringend erledigt werden müssen, findet sich auch schnell eine Ausrede, weshalb das Training bedauerlicherweise ausfällt. Das kannst du vermeiden, indem du das Workout in die frühen Morgenstunden legst! Zuvor eine leichte Obstmahlzeit und nachher ein vollwertiges Frühstück, vermeiden den Heißhunger nach dem Sport. So können die Feiertage kommen!

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2. Wer schreibt, der bleibt
Im Supermarkt am Probierstand den leckeren Käse gekostet und zu Hause noch ein Stückchen Schokolade nach dem Essen, und so weiter und so fort. Unaufhörlich klingelt es im Kalorienkonto. Vieles von dem, was wir essen, nehmen wir nicht bewusst zu uns, sondern mal schnell auf dem Weg, so zwischendurch. Ein gutes Mittel dagegen ist, alles aufzuschreiben, was du so isst. Ja, alles, auch die Kleinigkeiten! Das hilft dir einerseits, dein Essverhalten zu kontrollieren und anderseits Ernährungssünden zu erkennen. Das fordert ein bisschen Selbstdisziplin – aber es lohnt sich. Erstaunlich, was da schon mal zusammen kommt!

3. Nicht hungrig zu einer Einladung gehen
Das Sättigungsgefühl des Körpers setzt ungefähr 20 Minuten nach dem Essen ein. Danach dauert es normalerweise mehrere Stunden, bis der Körper wieder Hunger verspürt. Ernährung hat also mit zwei Dingen zu tun: Appetit und Hunger. Wenn du hungrig zu einer Einladung gehst, ist die Gefahr recht groß, den Teller mit Speisen zu überhäufen und mehr zu essen, als der Körper eigentlich benötigt. Besser ist es also, zuvor noch ein wenig zu essen. Mit kleinen Tellern und kleinen Portionen bleibt dann das Kalorienkonto im überschaubaren Bereich.

4. Nicht komplett auf etwas verzichten
Für eine gewisse Zeit zu fasten, ist eine Herausforderung. Aber erstens ist sie zeitlich begrenzt und zweitens schafft der Verzicht erst recht das Bedürfnis. Es folgen Heißhungerattacken, meist mit dem Ergebnis dann das, worauf man verzichtet hat, in kürzester Zeit in größeren Mengen in sich hineinzustopfen. Sinnvoll ist es, wenn du die kleinen Sünden in die Tages- oder Wochenplanung mit einbeziehst. An Feiertagen finden sich auch viele Leckereien und sie werden überall angeboten. Ganz zu verzichten ist (fast) unmöglich, kontrolliert zu genießen verschafft ein Erfolgserlebnis.

5. Sich Verbündete suchen

Hilfreich ist es, wenn du in deinem Familien- oder Bekanntenkreis jemanden findest, der sich ebenfalls bewusster ernähren möchte. Dann können beispielsweise für gemeinsame Feiern neue, leichte Rezepte ausprobiert werden. Auch die Ernährungsjournale zu tauschen, hilft so mancher Problemzone auf die Spur zu kommen.

6. Aufpasser sind auch ganz nützlich
Ähnlich wie die Verbündeten haben die Aufpasser eine wichtige Funktion. Kleine Ernährungsunarten werden dadurch rigoros enttarnt, wie etwa noch beim Backen den Teig aus der Schüssel zu schlecken oder bei der Zubereitung das ein oder andere kleine Stückchen in den Mund zu schieben.

7. Vorbereitung ist alles
Sich gesund und ernährungsbewusst zu verhalten, ist grundsätzlich kein Problem. Nur meistens ist nichts Gesundes und Leichtes da, wenn der Hunger kommt. Häufig geht dann der Griff in Richtung Süßigkeitenschublade oder unterwegs muss dann der schnelle Snack her. Tatsächlich dauert es aber nicht wesentlich länger eine Banane zu schälen, als einen Schokoriegel zu öffnen. Der Gang in die nächste Bäckerei und wieder raus ist zeitlich nicht kürzer als am Obststand ein paar Äpfel zu kaufen. Damit aber gesunde Ernährung zur Gewohnheit wird, ist es gut, wenigstens einen Tag in der Woche dafür einzuplanen. Für diesen Tag sollten ganz konkret nur diese Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen. Auch hilft eine wöchentliche Einkaufsliste die Vorratshaltung für die kommende Woche mit zu gestalten. Wenn Obst und Gemüse direkt greifbar sind, gibt es keinen zwingenden Grund für den Schokoriegel.

8. Sich realistische Ziele setzen
Feiertage sind ein denkbar ungünstiger Zeitraum, um Gewicht verlieren zu wollen. Viele sind schon froh, wenn sie danach nicht noch zusätzliche Pfunde auf die Waage bringen. Deine Ziele solltest du auf jeden Fall nicht aus den Augen verlieren. Es ist genau so wichtig, sich die ein oder andere Leckerei zu gönnen, wie das eigene Ernährungsverhalten im Blick zu behalten. Ernährung sollte nicht zwanghaft sein – in der einen, wie in der anderen Richtung. Komplette Verbote sind meist unsinnig und bewirken erst recht den Heißhunger auf etwas bestimmtes. Die Menge macht es, das ausgewogene Verhältnis der Lebensmittel – und auch ein wenig Selbstdisziplin. So sollte es gelingen, gut über die Feiertage zu kommen!