4 Ernährungsmythen aufgedeckt

4 Ernährungsmythen aufgedeckt 1

Viele Menschen suchen heute Wege und Möglichkeiten, damit sie nachhaltig ihr Gewicht reduzieren können. Manche versuchen verschiedene Diäten, andere bevorzugen einen Ernährungsexperten, der einen individuellen Ernährungsplan für den Kunden entwickelt. Hinterher beginnt die Abnehmphase, die gute Ergebnisse bringt und den Kunden zufrieden und glücklich macht. Aber jetzt erst beginnt der Ärger, der den erfolgreichen Diätler schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbringt. Nachdem der Kunde erfolgreich abgenommen hat, will das Umfeld und seine klugen Freunde natürlich wissen, welche Methode er angewendet hat. Sobald der Ernährungsplan offengelegt wurde, beginnen die zweifelnden Fragen: Weißt du nicht, dass rotes Fleisch krebserregend ist? Und Kartoffeln können Diabetes hervorrufen! Hat dir dein Ernährungsexperte nicht mitgeteilt, dass zu viel Salz einen erhöhten Blutdruck hervorrufen kann? Mythen und sonstige Märchen über die Ernährung machen bis heute noch die Runde. Viele Bauernweisheiten sind oft der Grund, warum sich der Mensch tatsächlich nicht gesund ernährt. Nachfolgend haben wir dir 4 Mythen über die Ernährung zusammengestellt, die du alle getrost vergessen kannst.

Mythos 1: “Zuviel Protein ist schädlich für deine Nieren.”

Im Jahr 1983 stellten Ernährungsforscher fest, dass die Einnahme von viel Protein die “Glomerular Filtration Rate,” oder GFR wesentlich erhöht. GFR ist der Faktor, der feststellt, welche Menge Blut pro Minute durch die Nieren gespült werden. Nach diesem Ergebnis kamen viele Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass bei einem höheren GPR die Nieren unter größerem Stress stehen und deshalb die Einnahme von viel Protein gesundheitsschädlich sein kann.
Was die Wissenschaft wirklich sagt: Vor fast 20 Jahren haben dänische Forscher herausgefunden, dass die Einnahme von einer proteinreichen Mahlzeit zwar den GPR erhöht, dies aber keinen schädlichen Einfluss auf die Funktion der Nieren hat. Genauer gesagt gibt es bis heute keine veröffentlichte Studie, die nachweist, dass eine erhöhte Proteindosis von über 2,54 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag tatsächlich die Nieren schädlich beeinflusst.
Das letzte Wort: Für dich gilt deshalb die Regel, dass du unbedarft dein Körpergewicht in Gramm als Protein essen kannst. Wenn du zum Beispiel 100 Kilogramm wiegst, und du willst auf 80 Kilogramm abnehmen, dann solltest du 80 Gramm Protein pro Tag essen. Bist du untergewichtig und wiegst nur 60 Kilogramm, so isst du einfach auch 80 Gramm Protein pro Tag, wenn du dein Gewicht auf 80 Kilogramm erhöhen willst.

NEU
24.90 inkl. MWST
NEU
1.40 inkl. MWST
NEU
14.90 inkl. MWST
NEU
29.90 inkl. MWST
NEU
24.90 inkl. MWST
NEU
16.90 inkl. MWST
NEU
19.90 inkl. MWST
33.90 inkl. MWST
9.90 inkl. MWST
Aktion
36.00 26.90 inkl. MWST
TOPSELLER
13.90 inkl. MWST
TOPSELLER
2.1926.40 inkl. MWST
TOPSELLER
34.90 inkl. MWST
24.90 inkl. MWST

Mythos 2: “Süßkartoffeln sind gesünder als Speisekartoffeln.”

Da besonders die Amerikaner die herkömmliche Speisekartoffel als Pommes frites, Kartoffelchips oder Kroketten essen, entstand die Volksmeinung, dass eine Speisekartoffel ein erhöhtes Diabetes-Risiko hervorruft und somit auch dick macht. Die Süßkartoffel dagegen wird fast nur als ganze Kartoffel gegessen und besitzt einen niedrigeren glykämischen Index als ihr herkömmlicher Bruder.
Was die Wissenschaft wirklich sagt: Speisekartoffeln und Süßkartoffeln haben unterschiedliche ernährungsspezifische Ingredienzien, sind aber weder besser noch schlechter zu bewerten. Süßkartoffeln besitzen mehr Fasern und Vitamin A während die Speisekartoffel mehr Mineralien wie Eisen, Magnesium oder Kalium besitzen. Zwar liegen Süßkartoffeln in der glykämischen Index-Skala weiter unten, aber die Speisekartoffel wird auch weniger mit Käse,oder Butter gegessen, was den glykämischen Index einer Mahlzeit wesentlich nach unten schiebt.
Das letzte Wort: Wenn du abnehmen willst, ist es für dich nicht wichtig, welche Kartoffel du essen willst, sondern wie! Chips und Pommes Frites sind nun mal nicht gerade förderlich zum Abnehmen, während eine gebackene Süßkartoffel ohne Fett etc. dagegen wieder zu empfehlen ist.

Mythos 3: “Rotes Fleisch ist krebserregend.”

In einer Studie aus dem Jahr 1986 haben japanische Forscher festgestellt, dass Ratten, die mit durchgebratenem rotem Fleisch gefüttert wurden, Krebserreger in ihren Körper bildeten. Seit dieser Studie haben Forscher einen Zusammenhang zwischen Fleisch und Krebs vermutet.
Was die Wissenschaft wirklich sagt: Keine Studie hat jemals einen direkten Bezug zwischen dem Konsum von rotem Fleisch mit einem Krebserreger nachweisen können. Viele Studien beziehen sich auch nur auf die Essgewohnheiten der Menschen, nicht aber auf den tatsächlichen Zusammenhang von Ingredienzien und einer gesundheitsschädlichen Wirkung auf den Körper.
Das letzte Wort: Hurra, du kannst weiterhin sorglos deine Würstchen auf der Terrasse grillen. Auch ein Steak oder ab und zu ein Hamburger müssen nicht gleich der Gesundheit schaden. Entferne aber trotzdem das verbrannte schwarze Fleisch von deinem Grillteller und warte auf das gut durchgegrillte Fleisch.

Mythos 4: “Salz ruft erhöhten Blutdruck hervor und sollte deshalb vermieden werden.”

In Jahre 1940 wurde der Forscher Walter Kempner, M.D. Von der Duke University weltberühmt, als er feststellte, dass die Reduzierung von Salz in den täglichen Mahlzeiten eine blutdrucksenkende Wirkung auslöst. Später wurde in weiteren Studien bestätigt, dass die Salzreduktion zu einer geringeren Hypertonie führen kann.
Was die Wissenschaft wirklich sagt: Viele wissenschaftliche Berichte haben belegt, dass es keinen Grund für Menschen mit normalen Blutdruck gibt, ihren Salzkonsum drastisch zu reduzieren. Wenn du tatsächlich unter einem hohen Blutdruck leidest, dann bist du gegenüber Salz sehr sensibel. Bei einem hohen Blutdruck kann die Salzreduktion tatsächlich gesundheitsfördernd sein. Wenn du trotz hohem Blutdruck nicht weniger Salz essen willst, dann solltest du einfach mehr Kaliumprodukte als Ausgleich einnehmen. Warum? Weil das Zusammenspiel dieser beiden Mineralien sehr wichtig ist. Genauer gesagt haben dänische Forscher festgestellt, dass ein geringer Kaliumkonsum die selben Auswirkungen auf deinen Blutdruck hat, wie ein zu hoher Salzkonsum.
Das letzte Wort: Versuch doch mal eine kaliumreiche und salzarme Diät. Kalium befindet sich besonders in Obst und Gemüse. Spinat, Broccoli, Bananen, und die meisten Bohnensorten beinhalten über 400 mg Kalium pro Portion.

17.90 inkl. MWST
15.90 inkl. MWST