Nützliche Informationen über Magnesium

Ernährung

Gerade im Sportbereich hörst du immer wieder vom Mineralstoff Magnesium und viele empfehlen schon im Vorfeld eine Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel. Doch was macht dieser Mineralstoff eigentlich genau, wofür brauchen wir ihn und was passiert, wenn du nicht genug davon aufnimmst? Erfahre hier alles Wichtige rund um das Magnesium.

Magnesium – kleiner Stoff mit großer Wirkung

Bei Magnesium handelt es sich um ein chemisches Element mit der Abkürzung Mg, welches neben Kalium eines der wichtigsten Teilchen in den lebenden Zellen darstellt. Es wird auch als Mineralstoff bezeichnet und ist für den Menschen lebensnotwendig, muss allerdings immer von außen zugeführt werden. Dein Körper kann es dementsprechend nicht selbst herstellen und man bezeichnet diesen Mineralstoff daher auch als essentiell.

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Wichtige Funktionen für dein Training

Dass dieser Mineralstoff als lebensnotwendig bezeichnet wird, zeigt bereits seine enorme Bedeutung für deinen Körper. Für deinen Muskelaufbau spielt es eine besondere Rolle, da Magnesium die Muskel- und Nervenfunktion steuert und insbesondere für die Entspannung deiner Muskeln zuständig ist. Wenn du ausreichend mit diesem Mineralstoff versorgt bist, dann wirst du kaum einen Muskelkater erleben und kannst dich ganz entspannt auf den Muskelaufbau konzentrieren. Und auch wenn du bei deinem Training gezielt Fett abbauen möchtest, solltest du auf diesen Mineralstoff auf keinen Fall verzichten. Hiervon wird beim Fettabbau eine sehr große Menge benötigt, da es ein Bestandteil von Enzymen ist, welche widerum den Stoffwechsel in den Zellen ankurbeln und damit den Fettabbau beschleunigen. Daneben ist eine ausreichende Magnesiumversorgung auch für deine Herztätigkeit äußerst wichtig, da es deinen Herzschlag steuert und dafür sorgt, dass es in einem gleichmäßigen Takt schlägt. Gerade bei den verschiedenen Sportarten solltest du immer auf eine ausreichende Aufnahme achten, da du hierdurch eine Überstrapazierung von deinem Herzmuskel vermeidest.

Weitere Funktionen im Körper

Neben dem bekannten Mineralstoff Calcium ist auch Magnesium am Aufbau von deinen Knochen und Zähnen verantwortlich und sorgt bei diesen für eine ausreichende Stabilität. Zudem ist Magnesium auch an deinem Immunsystem beteiligt und sorgt für eine vermehrte Bildung von Antikörpern. Ebenso ist dieser Mineralstoff für deine Nerven wichtig, wirkt auf diese beruhigend und fördert deinen erholsamen Schlaf. Und dieser Mineralstoff kann noch mehr, denn er unterstützt die Bildung von Hormonen, ist am Aufbau vieler Enzyme beteiligt und dient gleichzeitig noch der Energiegewinnung.

Soviel brauchst du von diesem Mineralstoff

Ein Erwachsener benötigt pro Tag im Durschnitt 300mg Magnesium – wenn du regelmäßig Sport treibst, dann liegt dein Bedarf sogar bei 500mg am Tag.

Wo ist Magnesium enthalten?

Diesen Mineralstoff findest du in nahezu allen Lebensmitteln, allerdings sind die jeweiligen Mengen ganz unterschiedlich – während du in 100ml Apfelsaft einen Magnesiumgehalt von 4mg findest, so hast du in 100g Leinsamen einen Gehalt von 350mg. Sehr gut zu der Deckung deines Bedarfes an Magnesium sind auch Vollkornprodukte, denn hier findest du einen relativ hohen Gehalt. Wenn du zum Beispiel ein Vollkornbrötchen von 100g isst, dann erhältst du mit diesem 95mg Magnesium. Auch Nüsse haben generell einen nennenswert hohen Gehalt an diesem Mineralstoff, so liegt dieser bei 100g Erdnüssen bei 160mg und bei 100g Sonnenblumenkernen sogar bei 420mg. Als Gemüse solltest du möglichst häufig auf Spinat zurückgreifen, da dieser einen Magnesiumgehalt von 58mg pro 100g mit sich bringt. Neben diesen natürlichen Lebensmitteln kannst du natürlich auch zusätzlich entsprechende Tabletten oder Shakes kaufen, welche dir eine zusätzliche Zufuhr von Magnesium ermöglichen.

Die Symptome von einem Magnesiummangel

Einen Magnesiummangel erkennst du zuerst meistens an Symptomen wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Nervosität, nächtlichen Muskelkrämpfen oder auch einem allgemeinen Schwächegefühl. Bei einem lang andauernden Mangel kann es dann auch zu Herzrhythmusstörungen kommen. Zudem wird angenommen, dass ein Magnesiummangel auch die Entstehung von Depressionen begünstigen kann.

Braucht man Nahrungsergänzungsmittel?

Bevor du nun gleich zum nächsten Geschäft rennst und dir dort sämtliche Präparate mit Magnesium zulegst, solltest du dich zuerst einmal mit einer Überdosierung von diesem Mineralstoff beschäftigen. Denn es gibt auch die Gefahr einer Überdosierung, welche für deinen Körper lebensbedrohlich werden könnte. Eine Überdosierung mit diesem Mineralstoff ist zwar sehr selten und tritt in erster Linie bei Menschen mit einer Nierenerkrankung auf, doch auch bei einer ständig erhöhten Zufuhr durch Präparate kann eine Überdosierung erreicht werden. Als Symptome einer Überdosierung treten zuerst Müdigkeit, allgemeine Schwächel, Verstopfung sowie ein niedriger Blutdruck auf, welche dann jedoch auch in einen lebensbedrohlichen Bereich übergehen können. So kann zum Beispiel die Atemmuskulatur gelähmt werden, was demzufolge einen Atemstillstand mit sich bringen würde. Du solltest dich daher vor der Einnahme von speziellen Präparaten zuerst mit deiner Ernährung auseinander setzen und eventuell auch mit deinem Arzt sprechen, ob eine Zufuhr von Magnesium durch Nahrungsergänzungsmitteln notwendig ist.