Den eigenen Körpertyp bestimmen

Körperbautyp auch Somatotyping oder Stoffwechseltyp genannt wird in der einfachsten Stufe 3 unterschiedliche Stoffwechseltypen unterteilt.

Dieser ist genetisch bedingt und kann grundsätzlich weder durch das intensivste Training, noch durch die beste Ernährung geändert werden.

Was hingegen geändert werden kann, und schlussendlich zählt, ist der Phenotyp. Der Phenotyp ist das optische Erscheinungsbild vom Körper und kann durch die optimale Ernährung, Training und Disziplin geändert werden.

In den 30er Jahren ermittelte ein Sportwissenschaftler namens William Sheldon, die 3 Körpertypen Mesomorph, Ektomorph und Endomorph. Niemand kann man komplett zu einem einzigen Körpertyp komplett zuordnen, meistens ist jedoch ein Typ stärker ausgeprägt als die anderen.

Egal zu welchem Körpertyp man zählt, jeder kann mit entsprechendem Training, Ernährung und Disziplin seine Ziele auf unterschiedlicher Weiße erreichen. -> Phenotyp

Niemand ist ein völlig reiner Typus, sondern jeder weist Merkmale aller drei Typen auf. Man unterscheidet in der Sheldonschen Typologie etwa achtzig Untergruppen. Die Fettanspeicherung, der Muskelaufbau und der Skelettbau sind dabei eng korreliert. Ein endo-mesomorpher Typ wäre ein grundsätzlich muskulöser sportlicher Typ, der dabei zu starkem Fettansatz neigt.

Die bestimmung des eigenen Körpertyps hilft für das eigene Körper-Verständnis, die optimale Ernährung und richtigen Trainingsmethoden.

Mit Hilfe von den Informationen auf Fitnessmagnet, könnt ihr euren Typ ziehmlich rasch selbst bestimmen. Die erwähnte Unterteilung in 3 Typen wird jedoch heutzutage meistens nur noch als kurze Grundeinschätzung im Fitness-Bereich angewendet, damit ein das Trainingsprogramm darauf abgestimmt werden kann. Die Typen und die dahinterstehenden Theorien sind aus heutiger Sicht mehr als fragwürdig, da sie wissenschaftlich nicht wiederlegt werden können.

Wenn die Somatotypbestimmung heute noch vom Sportarzt durchgeführt wird, wird oft die "Heart und Carter A Modified Somatype Method" von 1967 verwendet.

Diese beinhaltet zusätzlich zur standard Somatotypphotographien-Bestimmung  10 verschiedene Messwerte.

  • Körperhöhe
  • Körpergewicht
  • Hautdickenmessung an 4 Punkten
  • 2 Umfangsmessungen an Extremitäten
  • 2Knochenbreitenbestimmungen.
Mit Hilfe einer Formal wird daraus eine Somatotypkennziffer berechnet.

Resumé
Die Stoffwechseltypen-Bestimmung von Wiliam Sheldon kann relativ einfach selbst ermittelt werden. Daraus können die Trainingsschwerpunkten und Essverhalten angepasst werden. Macht also nicht den Fehler und kopiert das Training oder die Ernährung vom Trainingspartner/in ab, nur weil er/sie Erfolg damit hat. Wenn der Typ unterschiedlich ist, kann das Resultat unter Umständen negativ entwickeln.  Jeder Typ ist in der Lage sehr gute Ergebnisse zu erziehlen also kein Grund um die Flinte ins Korn zu werfen.

Überblick

Ektomorph (Neigung zur Schlankheit)
Kann essen was er möchte und hat keine Probleme mit Körperfett. Dafür ist es für einen Ectomorphen umso schwieriger Muskeln aufzubauen. mehr

Mesomorph (Neigung zur Muskulosität)
Von Natur aus der typische Athlet, baut realtiv leicht und hat ein gutes Verhältnis bezüglich Muskelmasse und Körperfett vom Körper. mehr

Endomorph (Neigung zur Adipositas und oder pyknomorph)
Baut zwar relativ schnell Muskelmasse auf, neigt jedoch ebenso zum Fettansatz.  Deshalb haben Endomorphen mehr mit der richtigen Ernährung als dem Training zu kämpfen. mehr



Welcher Körpertyp bist du?

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