Der Sommer ist eine Jahreszeit, die für heiße Tage und viele Feste und Feiern bekannt ist. Grillfeste oder Barbecues verführen zu Speißen und Getränken, die besonders für Sportler oft eine Herausforderung darstellen. Fettige Saucen, Dips, Grillfleisch oder Würstchen sind nicht gerade Garanten für eine gesunde Ernährung. Oft bemerkt man erst nach dem Barbecue, was man eigentlich gegessen und getrunken hat. Gerade für Kraftsportler und Fitness-Enthusiasten bedeuten Grillfeste im Sommer oft eine Prüfung für die disziplinierte Einhaltung des individuellen Ernährungsplans. Nachfolgend möchten wir dich auf sechs Ernährungsfallen aufmerksam machen, die beim Barbecue oft übersehen werden.


Falle 1: Die falschen Beilagen

Kartoffelchips oder Pommes Frites schmecken gut und sind gerade bei Barbecues beliebte Beilagen zum Bier und Grillfleisch. Diese pikanten Nahrungsmittel verleiten oft zum maßlosen Essen, da sie eher appetitanregend sind als satt machen. Vergessen aber wird die fettreiche Zubereitung und der enorme Zuckergehalt der Kartoffeln. Ein Fitness-Sportler, der auf seine schlanke Figur achten will, sollte lieber auf frische Beilagen wie grüner Salat oder gegrilltes Gemüse zurückgreifen. Oft werden die Salate auch mit frischem Olivenöl zubereitet, sodass der Gesundheitsfaktor noch weiter ansteigt. Auch Tomaten- oder Gurkensalat sind ideale Beilagen für Menschen, die auf ihre Figur achten. Vorsicht aber auf fettige Salate, die mit Mayonnaise angemacht werden. Beilagen sind neben dem Grillfleisch die wichtigsten Speißen bei einem Barbecue. Vermeide fettige Kartoffelsalate oder die beliebten Nudelsalate, die mit viel Mayonnaise angemacht wurden. Wenn du einen Salatteller zusammenstellst, dann füll ihn mit so viel Salaten wie möglich, damit du nicht nur dauernd einen Salat essen musst. Du wirst schnell bemerken, welcher Salat dir bekommt und nicht zu schwer im Magen liegt. Optimal sind Salate, bei denen du das Dressing selbst wählen kannst. Frisches Olivenöl oder Balsamico-Essig sind Garanten für leckere, schmackhafte und gesunde Salate


Falle 2: Zu viele und zu fettige Dips

Dips und schmackhafte Saucen sind bei Barbecues versteckte Fettfallen, da diese Beilagen zu Salsa oder Grillfleisch besonders schmackhaft sind. Gerade die gekauften Dips bestehen aus vielen künstlich hergestellten Ingredienzien und Fetten. Wenn du tatsächlich deine Mahlzeit mit einer Sauce verfeinern willst, dann greif auf eine gesunde Tomatensauce oder einen fettarmen griechischen Joghurt zurück. Oder du machst den Dip mit Magerquark und Kräutern selber. Beides ist schmackhaft, hat wenig oder gar kein Fett und kann auch deine aktuelle Diät nicht gefährden.


Falle 3: Grillfeste sind oft getarnte Alkoholfeiern!


Bier, Wein oder Cocktails sind ein Must-have bei jeder Grillparty. Oft aber wird vergessen, dass Alkohol sehr viel Kalorien beinhaltet und zusätzlich noch hungrig macht. Viele Partygäste trauen sich oft nicht "Nein" zu sagen, wenn ihnen Alkohol angeboten wird. Man gilt dann als Partymuffel. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, Alkohol in galanter Weise zu umgehen. Wenn du ein Bier trinken willst, dann bevorzuge doch mal ein alkoholfreies Bier. Beim Wein kannst du auf Schorle umsteigen, indem du den Wein mit Mineralwasser mischst. Auch alkoholfreie Cocktails schmecken fruchtig, frisch und lecker.


Falle 4: Fettiges und minderwertiges Fleisch essen!

Grillfleisch ist immer der große Renner bei jedem Barbecue. Aber oft ist das Fleisch zu fettig oder minderwertig, was gerade für Proteinenthusiasten eine Katastrophe ist. Grillpartys haben aber den Vorteil, dass jeder Gast sein eigenes Grillfleisch mitbringen kann. Das ist deine Chance. Fettarmes Hühnerfleisch, Rindersteaks oder Truthahn sind die perfekte Alternative für eine proteinreiche Mahlzeit auch in einem Barbecue. Auch Lachsfilets können perfekt auf dem Grill gebraten werden, sodass du die Hamburger oder das Schweinefleisch gerne den anderen Partygästen überlassen kannst.


Falle 5: Du kannst den opulenten Desserts nicht widerstehen

Viele Menschen mögen Süßes, zu dem auch die Desserts oder Kuchen gehören. Gerade als Abschluss zu einer Mahlzeit sind Dessert sehr beliebte Speisen, die eine gelungene Tafelrunde abschließen. Cookies, Käsekuchen, Kekse, Sahnetorten oder auch Eis sind pure Verführungen, die aber auch leider viel Kalorien in Form von Fett und Zucker beinhalten. Für den Kraftsportler sind diese süßen Delikatessen eine Herausforderung, der er oft nur sehr schwer widerstehen kann. Du solltest deshalb schon vorab zum Barbecue ein oder zwei süße Proteinriegel mitbringen, damit du ein leckeres Supplement als Dessert verwenden kannst. Willst du tatsächlich auf die angebotenen Dessert zugreifen, dann achte darauf, dass es nur bei einem Stück bleibt, ansonsten bist du in der Kalorienfalle angelangt.


Finde die richtige Balance

Ein Grillfest soll auch Spaß machen, deshalb musst du nicht unbedingt alle Mahlzeiten oder Zutaten selbst mitbringen. Wichtig ist die richtige Balance zwischen Alkohol, süßen Speisen, Grillfleisch und den Beilagen zu finden. Wenn du schon Routine im Besuch von Grillfesten hast, dann weißt du sehr schnell, welche Mahlzeiten und Beilagen dir gut tun und welche nicht. Auch als Fitness- und Kraftsportler darfst du sündigen und auch mal eine Cheat Day oder eine Cheat-Mahlzeit einlegen, ohne dass du Angst haben musst, dass deine Diät nun zerstört wurde.