Übergewicht ist ungesund. Es geht auf die Gelenke, schadet dem Herz-Kreislauf-System und führt zu psychischen Problemen. Stell dir einmal vor, du hättest laut deinem Body-Mass-Index ein Idealgewicht von 60 Kilogramm. Stell Dir jetzt vor, du wögest 90 Kilo. Dann schleppst du mit deinen 90 Kilogramm einen 30 Kilogramm schweren Rucksack mit dir herum. Also runter mit dem überflüssigen Gewicht. Übergewicht ist meist eine fatale Kombination aus falscher Ernährung und falscher Lebensführung. Dinge richtig machen heißt zunächst Fehler vermeiden. Daher lernst Du hier, was du nicht tun solltest, wenn es dir dein Ziel eines schlanken Körpers ernst ist. Wir beginnen mit der Ernährung.

Fehler Nr. 1: Kein Essensplan

Der größte Fehler, den Übergewichtige machen, ist, keinen Plan zu haben. Wer keinen Plan hat, hat auch keine Ziel. Ziele sind aber entscheidend, wenn du wirklich abnehmen willst. Setze dir realistische Ziele und berechne, was du auf Basis dieses Gewichts-Ziels täglich an Nahrung zu dir nehmen darfst. Dazu brauchst du Kenntnisse über deinen Grundumsatz. Sobald du es schaffst, weniger Kalorien aufzunehmen, als du täglich umsetzt, wirst du abnehmen. Das erfordert bei der Umsetzung ein gewisses Maß an Disziplin, womit wir beim nächsten Fehler sind.

Fehler Nr. 2: Keine Kalorien-Aufzeichnung

Wusstest du, dass du eine Stunde laufen musst, um eine Tafel Schokolade abzuarbeiten? Wenn du deine Kalorien nicht zählst, die du zu dir nimmst, wie willst du dann deinen Essensplan kontrollieren, geschweige denn einhalten? Also, mach dir eine Liste deiner Lieblingsspeisen und bewerte sie mit ihrer Energiefülle bzw. mit ihrem Kalorien-Anteil. Streiche dann konsequent, was das tägliche Kalorien-Limit zu überschreiten droht. Hast du einen motivierenden Plan, der dich auf diese Weise anleitet, wirst du auch den nächsten Fehler nicht machen.

Fehler Nr. 3: Zu viele Imbisse zwischendurch

Da ein kleiner Riegel, noch ein leckerer Cappuccino, na ja, und man darf doch kein Spielverderber sein? So summieren sich die Snacks und Zwischenmahlzeiten, die dich im Tagesablauf anlachen und verführen. Schluss damit. Halte dich an deinen Essensplan, der ausgewogen und gesund sein sollte. Dann passiert dir auch das Folgende nicht.

Fehler Nr. 4: Kalorienzählen statt gesunde Ernährung

Kalorienzählen alleine ist zu wenig. Wenn du nur darauf setzt, deine Mahlzeiten mit Nahrung geringer Kalorienzahl zu planen, dann kann das auf Dauer schädlich sein. Vor allem wirst du das nicht lange durchhalten. Eine Brutal-Diät auf Sparflamme kann schnell zur Heißhunger-Attacke führen. Stichwort Jo-Jo-Effekt. So schnell, wie du Pfunde verlierst, packst du sie wieder drauf. Achte daher auf die Zusammensetzung deiner Mahlzeiten mit wertvollen Kohlehydraten, hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten. Und die Vitalstoffe und Vitamine nicht vergessen. Denn alles Extreme funktioniert auf Dauer nicht.

Fehler Nr. 5: Extrem-Diäten

"Die Krankenhäuser sind voll von Geschädigten der Atkins-Diät", so Willy Dungl, ein bekannter Fitnesspapst und Coach bekannter Sportler wie Niki Lauda. Reine Eiweiß-Diäten, kompletter Verzicht auf Fette und Kohlehydrate bringen dich nicht weiter, sind im Gegenteil schädlich für die Gesundheit. In diesem Sinne ist auch der nächste Irrtum zu verstehen.

Fehler Nr. 6: Zu viel Vertrauen auf Nahrungsergänzungsprodukte

"Hilfe, Herr Apotheker, die Abnehm-Pillen, die ich bei Ihnen gekauft habe, wirken nicht", so eine übergewichtige Frau von 120 Kilo in einer bekannten Münchner Apotheke. Wie sollen sie auch wirken, wenn Lebensweise und Ernährung nicht stimmen? Wer sich hier nicht umstellt, dem werden die L-Carnitine dieser Welt nicht helfen können. Sinnvoller ist es, sein finanzielles Budget für die meist sehr teuren Supplements in hochwertige Speisen zu investieren. Und auf seinen Lebensrhythmus achten.

Fehler Nr. 7: Untertags fasten, abends schlemmen

Morgens essen wie ein Kaiser, zu Mittag essen wie ein König und zu Abend wie ein Bettelmann, das ist die goldene Regel. Die meisten machen es verkehrt, verzichten auf eine nahrhaftes Frühstück, gehen stressbedingt nicht zum Mittagessen und stopfen sich des Abends den Wanst voll. Resultat ist ein Bauchumfang von stattlich-monarchischer Erscheinung. Denn während des Schlafs kann die Energie aus dem Essen nicht abgebaut werden, sondern wandelt sich in Fettpölsterchen um. Achte darauf, deinen Tagesablauf sinnvoll zu nutzen und regelmäßig unter Tags Mahlzeiten zu dir zu nehmen. Dein Nachtmahl dagegen sollte sehr zurückhaltend gestaltet sein.

Wir haben bisher nur über das Essen gesprochen, jetzt geht es um dein aktives Leben. Was du hier beachten bzw. vermeiden solltest, liest du hier.

Fehler Nr. 8: Couch-Potato statt aktives Leben

Mit Sportschau gucken nimmst du kein Gramm ab. Wer sich nicht bewegt, wird als Übergewichtiger sein Idealgewicht nur schwer erreichen können. Durch Bewegung kräftigst du deine Muskulatur und dein Körper gewöhnt sich daran, überdurchschnittlich viel Fette und Kohlehydrate zu verbrennen. So steigt dein Grundumsatz, das heißt, dein Körper braucht mehr Energie. Achte aber auch hier, dass du es nicht zu extrem treibst. Kraft-Training und Cardio-Training solltest du in einem ausgewogenen Verhältnis in deinen Trainingsplan aufnehmen. Denn für ein aktives Leben, ist ein Trainingsplan sinnvoll.

Fehler Nr. 9: Zuviel Cardio-Training

Muskeln sind die besten Fettverbrenner. Daher ist einseitiges Cardio-Training nicht zielführend. Betrachte einmal die Mechanismen bei einer intensiven Cardio-Einheit. Wenn du beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen richtig Gas gibst, leeren sich deine Kohlehydratspeicher und du wirst ein Hungergefühl bekommen. Du nimmst dann nach dem Training möglicherweise mehr Energie zu dir, als du tatsächlich verbrannt hast. Konsequenz ist, dass du zunimmst. Setze daher auch auf Krafttraining. Je stärker und kräftiger deine Muskulatur, desto mehr Energie verbrennst du. Klar, Cardio-Training auf einem sinnvollen Level trainiert die Fettverbrennung. Doch mit starken Muskeln kannst du diesen Effekt beschleunigen.

Fehler Nr. 10: Zu streng und zu rigide im Plan

Yin und Yang gelten auch bei Projekten des Abnehmens. Du solltest dich nicht selbst kasteien, sonst wirst du deine Gewichts-Ziele nicht erreichen. Also, bei aller Disziplin, bei allen sinnvollen Ernährungsplänen und perfekt abgestimmten Trainingsplänen, leg auch mal eine Pause ein und gönne dir einen sündhaft-leckeren Bissen. Wer die ganze Woche hart arbeitet bzw. abnimmt, darf sich am Sonntag auch mal verwöhnen.

Fazit: Planvoll, natürlich und ausgewogen

Hast du ein Problem mit deinem Gewicht, dann setze dir Ziele, die du realistisch erreichen kannst. Ausreichend Bewegung und Sport und eine Umstellung deiner Ernährung werden dir dabei helfen. Vermeide die 10 Fehler, die du hier beschrieben fandest und ziehe positive Konsequenzen daraus. Viel Erfolg dabei.

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